Thaleischweiler-Fröschen


    Thaleischweiler-Fröschen, mit 3.392 Einwohnern (Stand 30.06.2016), ist der größte Ort der 20 Ortsgemeinden und aufgrund der Zentralen Lage und der Infrastruktur Ausstattung Sitz der Verbandsgemeindeverwaltung. Das bei Gründung der Verbandsgemeinde erweiterte Rathaus befindet sich im Zentrum des Ortes. Im Jahre 1980 wurde die neu errichtete Hauptschule, zusammen mit einer modernen Sporthalle (45m x 27m) seiner Bestimmung  übergeben. 1993 wurde die Hauptschule in die Regionale Schule umgewandelt und 1988 für 550 Schülerinnen und Schülern erweitert. 1989 erfolgte die Einweihung der Freiluftsportanlage mit sechs Kunststofflaufbahnen und Rasenplatz. Dominierender Wirtschaftsfaktor ist die Schuhindustrie. Bankfilialen, Groß- und Einzelhandel sowie Land- und Forstwirtschaft Stellen ebenfalls Arbeitsplätze zur Verfügung, wobei ein großer Teil der Bevölkerung auspendle in die nahe gelegenen Städte sind. Die Entstehung des Ortes Thaleischweiler fällt in die Zeit der Fränkischen Landnahme im siebten Jahrhundert. Nach der Zeit der Französischen Zugehörigkeit bis 1814 kommt Thaleischweiler mit der Pfalz an das Königreich Bayern. Diese Zeit ist mit Ausnahme des Zweiten Weltkrieges eine friedliche Zeit. Die Straßen werden erheblich verbessert und 1875 wird Thaleischweiler an das Bahnnetz angeschlossen. Um die Jahrhundertwende entstanden auch in Thaleischweiler zahlreiche Schuhfabriken, die zum Wirtschaftlichen Aufschwung des Ortes wesentlich beitrugen. Im Zuge der Gebietsreform wurde im Jahr 1969 die beiden Nachbargemeinden Thaleischweiler und Thalfröschen zu einer Gemeinde Thaleischweiler-Fröschen vereinigt. Im Ort befindet sich ein 5-gruppiger, in der Trägerschaft der Protestantischen Kirche stehender Kindergarten. Als Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Thaleischweiler-Fröschen ist die Kapellen-Ruine Meisenbach, das Steinenschloß und das Naturdenkmal „Saufelsen“ zu nennen.